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Juli 2017

2Ch 16:7-9 7 Aber zu jener Zeit kam Hanani, der Seher, zu Asa, dem König von Juda, und sprach zu ihm: Weil du dich auf den König von Aram verlassen hast und hast dich nicht auf den Herrn, deinen Gott, verlassen, darum ist das Heer des Königs von Aram deiner Hand entkommen!  8 Waren nicht […]

Juni 2017

Aber Juda und Israel waren zahlreich wie der Sand am Meer. Sie aßen und tranken und waren fröhlich.  Und Juda und Israel wohnten sicher, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum … solange Salomo lebte. (1 Kö 4.20, 5:5)) Dies sind wunderbare Verse über den Zustand Israels unter König Salomo. Es ist die einzigartige […]

Wort des Monats: Dezember 2016

Und Josef gab ihm den Namen Jesus. (Matt 1,24) Es ist leicht, den Anteil Josefs an der Weihnachtsgeschichte zu übersehen. Es lohnt sich aber einmal darüber nachzudenken, was über ihn geschrieben steht, denn wir erkennen einen wunderbaren Mann, von dem wir viel lernen können. Wenn wir uns die Berichte in den vier Evangelien anschauen, stellen […]

Wort des Monats: November 2016

"Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, verhärtet eure Herzen nicht, wie zur Zeit der Verbitterung geschah." Hebr. 3, 7-8 Es lohnt sich, daran zu denken, dass es möchglich ist, unsere Herzen Gott gegenüber zu verhärten und dies müssen wir unter allen Umständen vermeiden. Das vielleicht bekannteste Beispiel eines Menschen, der sein Herz verhärtet hatte, […]

Wort des Monats: September/Oktober 2016

"Denkst du etwa, o Mensch, der du die richtest, welche so etwas verüben, und doch das gleiche tust, daß du dem Gericht Gottes entfliehen wirst? Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?" Römer 2, 3+4 Aus diesen Versen können wir zwei wichtige […]

Wort des Monats: August 2016

Jes 45.8 … ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! … Diese Verse drücken das tiefste Sehnen des Herzens Gottes aus, nämlich dass Gerechtigkeit die Erde überflute. In den Tagen Noas hatte Gott die Boshaftigkeit des Menschen gesehen und es reute ihn, dass er die Menschen erschaffen hatte. Gott hatte eine Welt erwartet und erhofft, in der Gerechtigkeit […]

Wort des Monats: Juni 2016

“So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels, zu allen … die ich von Jerusalem nach Babel weggeführt habe: Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte;nehmt Frauen und zeugt Söhne und Töchter … damit ihr euch dort mehrt und eure Zahl nicht abnimmt.” (Jeremia 29,4-6) In den Absichten Gottes für […]

Wort des Monats: Mai 2016

2. Kor 7, 1b … und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.

Christen stehen in der Gefahr, in Bezug auf ihr geistliches Leben, zwei Irrtümern verfallen zu sein. Der eine ist anzunehmen, dass ich keine Verantwortung für mein Leben übernehmen muss, weil Christus alles am Kreuz vollbracht hat. Der andere Irrtum ist anzunehmen, dass ich in eigener Anstrengung nach Heiligkeit streben muss. Die Wahrheit liegt dazwischen. Christus hat in der Tat alles Notwendige für unsere Heiligung getan, wir müssen aber auch unseren Teil zu dem Prozess beitragen. Im neuen Testament finden wir den wunderbaren Ausdruck “Mitarbeiter”. Wir denken oft, dieser Ausdruck bezieht sich auf christliche Arbeit, er bezieht sich aber ebenso auf unseren Weg der Heiligung. Gott wünscht sich Zusammenarbeit, wo Jesus Christus uns innerlich heilig macht und wir mitarbeiten, indem wir diese innere Heiligkeit, in allem was wir tun, durch äußerliche Heiligkeit sichtbar machen.

Was bedeutet aber Heiligkeit? Die ursprüngliche Bedeutung ist der Gedanke des Abgesondertseins für die Zwecke Gottes. Im alten Testament konnten selbst leblose Dinge als heilig erachtet werden. Für uns aber bringt dieses Abgesondertseins für Gott die Notwendigkeit eines Lebenswandels mit sich, der der Heiligung entspricht. Leblose Objekte können keine Entscheidungen treffen oder bestimmte Handlungen vornehmen, wir aber als lebendige Wesen sind nicht so begrenzt. Es wird von uns erwartet, dieses Abgesondertseins für Gott in unserem Lebenswandel zu erfüllen, in den Dingen die wir tun und den Einstellungen, die wir unterstützen. Unsere Heiligkeit soll nicht nur Theorie sein, sondern im täglichen Leben praktisch ausgelebt werden. Es ist unsere Verantwortung, entsprechend der Leitung des Heiligen Geistes, die Dinge die wir tun und in unserem Leben zulassen, sowie die geistlichen Dinge in denen wir involviert sind zu reinigen, so dass nichts dem Herrn missfällt.

Was motiviert uns, diese Dinge zu tun? Am Ende des vorherigen Kapitels sehen wir den Grund warum Paulus auf diese Heiligung besteht. Die Verheißungen Gottes, über die Jahrhunderte, sind jetzt erfüllt. Er lebt jetzt in uns und ist mit den wahren Gläubigen unterwegs. Wir sind zu seinen Söhnen und Töchtern geworden. Auf dieser Basis ermutigt Paulus uns, unsere Leben voll und ganz in Ordnung zu bringen. Wir müssen sicher sein, dass Gott sich nicht für seine Kinder schämt und sich freut uns Söhne und Töchter zu nennen.

Wort des Monats: April 2016

Sät euch Gerechtigkeit, erntet nach dem Maß der Gnade! Pflügt einen Neubruch, denn es ist Zeit, den Herrn zu suchen, bis er kommt und euch Gerechtigkeit regnen lässt! (Hos 10:12)

Das Buch Hosea enthält viele Warnungen für Israel und Juda bezüglich ihrer sündigen Wege. Es enthält zudem nützliche Ratschläge, wie Menschen ihre Wege ändern sollen und prophezeit das Kommen des Messias und seine Werke. Am Ende des Buches finden wir diesen wunderbaren Vers oben, der verheißt, dass Gott Gerechtigkeit auf die regnen wird, die ihn suchen. Dies ist ein großes Echo der Anweisung, die Jesus später geben wird, das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit zu suchen. In diesem Vers liegt die Anweisung, den brachliegenden Boden umzugraben. Ein Land brachliegen zu lassen, hat großen Nutzen. Es bedeutet, das Land nicht zu bepflanzen, denn so kann der Boden wieder Kraft gewinnen und in späteren Jahren bessere Erträge erbringen. Aber ein brachliegendes Land birgt auch eine große Gefahr, denn es wird nicht durch den Pflug umgewälzt und wird hart, so dass die Saat keine Wurzeln schlagen kann. Im Gleichnis vom Sämann erwähnt Jesus einen solchen Boden.

Wir stehen in der Gefahr selbstgefällig zu werden, so dass unsere Einstellungen oder Taten nicht mehr mit dem übereinstimmen, was der Herr möchte. Das bedeutet nicht, dass wir plötzlich eine sündhafte Angewohnheit annehmen, sondern vielmehr wird mit der Zeit unsere Einstellung verhärtet. Taten, die wir früher als falsch abgelehnt hatten, werden langsam akzeptabel und schleichend schwächt sich unsere Haltung in Bezug auf Liebe, Heiligkeit und Gerechtigkeit. Es ist wichtig, regelmäßig den brachliegenden Boden umzugraben. Das bedeutet, wir hinterfragen unsere Einstellung und Haltung in allen Gebieten unseres Lebens und wir prüfen, ob wir es zugelassen haben, dass sich Dinge entwickeln, die nicht mit dem Leben Christi übereinstimmen. Als Paulus an die Korinther über das Mahl des Herrn schrieb, sagte er: “Denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden.” (1.Kor 11,31) Als Christen haben wir die Verantwortung unsere Leben regelmäßig zu prüfen, so dass wir dem Herrn weiter gefallen und seinem Namen Ehre machen. Kleine Irrtümer schleichen sich schnell ein, bis wir letztendlich etwas tun, das dem Herrn eindeutig nicht gefällt. Regelmäßige Selbstprüfung wird uns auf dem rechten Weg halten. Das bedeutet nicht, dass wir von Selbstbeobachtung verzehrt werden sollen, so dass wir vor Furcht etwas Falsches zu tun gelähmt werden. Vielmehr aber sollen wir eine gesunde Selbstbeurteilung, angespornt vom Heiligen Geist, beibehalten.

Paulus warnt uns, dass Gott selber einschreiten wird und uns richten wird, wenn wir dies nicht tun. Auch der Schreiber des Hebräerbriefes warnt: “Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen.” (Heb. 12,11a) Sowohl der Hebräerbrief, als auch Paulus machen jedoch klar, dass ein solches Richten Gottes uns letztendlich zum Besten dient.

Überprüfst du deinen Lebenswandel regelmäßig, so dass dein Leben auch weiterhin dem Herrn gefällt und korrigierst du Bereiche, wo Widerspruch besteht? Reagierst du positiv auf seine Korrektur, wenn der Herr Dich richtet und bringst du dein Leben wieder in Übereinstimmung mit seinem Willen?